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Informationen zu Qualifizierungskursen
nach § 39 a SGB V
Direkt-Links zu den Seminaren:
Kinästhetik in der Praxis
Ein Tag zur Auffrischung erworbener Kenntnisse, zum Erinnern des
Gelernten und zum Erfahrungsaustausch des angewandten Wissens in
der Praxis. Hergestellt wird der Bezug des kinästhetischen
Arbeitens im Rahmen des Internationalen Expertenstandards zur Dekubitusprophylaxe.
Durch eigene Praxisbeispiele werden die Konzepte der Kinästhetik
erlebbar. Bitte bequeme Kleidung tragen und extra Socken mitbringen.
| Nummer: |
S 11 |
| Zielgruppe: |
Pflegepersonal mit einem 3-Tage-Grundkurs “Kinästhetik” |
| Teilnehmerzahl: |
max. 12 |
| Termin: |
Mittwoch, 10.2.;
9.00 – 17.00 Uhr |
| Kosten: |
70 € inkl. Mittagessen |
| Kursleitung: |
Irka Holst,
Krankenschwester, Dozentin für Pflegeberufe und Kinästhetik-Trainerin |
| Anmeldung: |
bis 1.2.2010 |
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Nachtwache -Angst, Atemnot, Unruhe
Die Nacht hat ihre eigenen Gesetze. Für viele Patienten ist
sie ein Zeitraum, vor dem sie sich fürchten. Ängste, Belastungen
und ungeklärte Fragen bauen sich verstärkter auf, plötzliche
physische und psychische Krisen bekommen ihre besondere Dramatik.
Die Pflegekraft im Nachtdienst hat bestimmte Aufgaben und Verantwortung
- doch wie geht es ihr selbst? Welche Entlastung und Unterstützung
ist möglich? Im Seminar wird die besondere Situation der Nachtpflege
bedacht, es werden belastende Symptome der Patienten benannt und
versucht, über Behandlungs- und Handlungsmöglichkeiten
wieder Raum zu schaffen für die Nachtruhe.
| Nummer: |
S 15 |
| Zielgruppe: |
Pflegekräfte aus dem ambulanten und stationären
Bereich |
| Teilnehmerzahl: |
max. 16 |
| Termin: |
Montag, 1.3.;
9.00 - 16.30 Uhr |
| Kosten: |
85 € inkl. Kursmaterial und Mittagessen |
| Kursleitung: |
Gerlinde Heckel,
Hospiz- und Fachkraft für Palliative Care,
Dozentin für Themen zu Palliative Care,
Trainerin für Kurse “Palliative Care” |
| Anmeldung: |
bis 17.2.2010 |
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Rituale im palliativen und hospizlichen
Versorgungsalltag
Rituale helfen, Schwellen- und Krisensituationen zu bewältigen.Entscheidend
für ein Ritual ist, wie es vollzogen wird; wenigerentscheidend,
was gemacht wird. Der Umgang mit Ritualen impalliativen und hospizlichen
Versorgungsalltag schafft wertvolleHilfen, um wechselhafte Ereignisse
verkraften zu können. In derBegleitung Sterbender und der Versorgung
Verstorbener sindRituale für die Reflexion und Trauer wichtig.
Das Seminar richtetsich an Menschen, die Erfahrungsaustausch und
Wissen zum kre-ativen Umgang mit Ritualen suchen.
Schwerpunkte:
- Rituale kennen und kreativ gestalten
- Funktion von Ritualen
- Rituale als fester Bestandteil im Versorgungsalltag
- Abschiedsrituale
| Nummer: |
A 18 |
| Zielgruppe: |
Pflegepersonal, Ärzte, Hospizbegleiter, Interessierte |
| Teilnehmerzahl: |
max. 16 |
| Termin: |
Mittwoch, 10.3.;
9.30 - 17.00 Uhr |
| Kosten: |
85 € inkl. Kursmaterial und Mittagessen |
| Dozent: |
Ilka Jope,
Krankenschwester,
Palliative-Care-Fachkraft,
freiberufliche Dozentin |
| Anmeldung: |
bis 1.3.2010 |
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Die letzen Wochen, Tage, Stunden...
- Präfinalphase, Finalphase und Exitus
aus pflegerischer Sicht
“Man weiß erst, wenn sie gewesen, wann sie waren...”
Oft sind es körperliche Veränderungen und hinweisende
Symptome, die den nahenden Tod zeigen. Ein Aspekt des Seminars ist,
diese zu erkennen, um dem Sterbenden seinen Raum geben und adäquate
Begleitung anbieten zu können. Was ist zu tun, was besser zu
lassen? Ein weiterer Aspekt des Seminars ist die Eigenreflexion:
sich als Mensch und Pflegekraft mit persönlichen Erfahrungen
und Gefühlen wahrzunehmen.
| Nummer: |
A 19 |
| Zielgruppe: |
Pflegekräfte aus dem ambulanten und stationären
Bereich |
| Teilnehmerzahl: |
max. 16 |
| Termin: |
Mittwoch, 19.4.;
9.00 - 16.30 Uhr |
| Kosten: |
85 € inkl. Kursmaterial und Mittagessen |
| Dozent: |
Gerlinde Heckel,
Hospiz- und Fachkraft für Palliative Care,
Dozentin für Themen zu Palliative Care,
Trainerin für Kurse “Palliative Care” |
| Anmeldung: |
bis 7.4.2010 |
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Validation nach Naomi Feil
Validierend arbeiten heißt, sich in die Erlebnis- und Sichtweise
eines verwirrten Menschen einzufühlen; zu versuchen, ihn zuverstehen.
Nicht die eigene Realität ist gefragt, sondern die de rverwirrten
Person. Über die Beziehungsebene ist der Zugang zum verwirrten
Menschen möglich. Schwerpunkt und Voraussetzung hierfür
ist die wertschätzende Grundhaltung. Das Seminar führt
in die “Validation nach Naomi Feil” ein. Kurzreferate
wechseln mit Arbeiten in Kleingruppen. Gern können Erfahrungen
aus der Praxis bzw. eigene Erlebnisse eingebracht werden.
| Nummer: |
S 20 |
| Zielgruppe: |
Pflegepersonal |
| Teilnehmerzahl: |
max. 20 |
| Termin: |
Dienstag, 20.4.;
9.00 – 16.00 Uhr |
| Kosten: |
70 € inkl. Mittagessen |
| Dozent: |
Irka Holst,
Krankenschwester,
Dozentin für Pflegeberufe und
Trainerin für Validation |
| Anmeldung: |
bis 12.4.2010 |
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Professionelle Kommunikation in Beratung
und Begleitung
Die professionelle Handhabung von Kommunikation hat für jeden
Begleitungs- und Beratungsprozess Schlüsselfunktion. Das Gegenüber
aufmerksam wahrnehmen, “innere Landkarten” erkennen
und behutsam nutzen, Gesprächsprozesse effektiv aufbauen und
steuern, mit Einwänden und Blockierungen umgehen- dieses und
anderes sind wesentliche Elemente zum Gesprächserfolg für
Berater und Beratene. Professionelle Kommunikation heißt dabei,
an der Alltagskompetenz und gezielt erworbenem Basiswissen anzusetzen
und weitere Modelle, Methoden und Techniken zu erfahren und für
sich nutzbar zu machen. Dabei kommen Elemente aus Supervision, Coaching
und anderen Beratungsverfahren zum Einsatz, auch eigene Gesprächssituationen
können eingebracht werden.
| Nummer: |
S 21 |
| Zielgruppe: |
Interessierte, Hospizbegleiter, Pflegepersonal |
| Teilnehmerzahl: |
max. 12 |
| Termin: |
Donnerstag, 22.4.;
13.00 – 19.00 Uhr und
Freitag, 23.4.;
9.00 - 14.00 Uhr |
| Kosten: |
160 € |
| Dozent: |
Dieter Rösner,
Coach, Trainer und Organisationsentwickler,
Ausbilder von Coaches und Beratern,
CONTRAIN GmbH Feucht |
| Anmeldung: |
bis 7.4.2010 |
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“Wortlose Botschaften”
- Körpersprache und Bewegung in der Hospizarbeit und Palliativmedizin
Besondere Lebenssituationen finden immer auch einen körperlichen
Ausdruck. Bewusst oder unbewusst “spricht” der Körper
von seiner gegenwärtigen Verfassung. Im Seminar wird mit Atem-
und Körperübungen sowie Improvisationen zu Alltagssituationen
die Aufmerksamkeit auf den körperlichen Ausdruck gelenkt. Mitarbeiter
aus Hospizarbeit, Palliativeinrichtungen und der Trauerbegleitung
erhalten wichtige Hinweise zur Ausdrucksfähigkeit des Körpers.
Gesten, Mimik und Körperhaltung des Gegenübers können
einen Eindruck von seinem gegenwärtigen Befinden geben. Das
gilt für Gäste und Patienten ebenso wie für Kollegen.
Körpersprache übermittelt dem Gegenüber wichtige
Informationen jenseits der Worte. Schlüsselbegriffe sind hier
Nähe - Distanz, Loslassen - Festhalten u.a. Nicht vergessen
werden darf auch der Blick auf sich selbst. Über die Körperarbeit
kann ein neuer Zugang zur eigenen inneren Verfassung erlangt werden,
zu verdeckten Gefühlen oder nicht aufgearbeiteten Erfahrungen.
Neben nachhaltigen praktischen Übungen erläutert ein Theorieteil
Möglichkeiten und Grenzen von Bewegung in der Hospiz-, Palliativ-
und Trauerarbeit.
| Nummer: |
S 22 |
| Zielgruppe: |
Hospizbegleiter, Trauerbegleiter, Pflegepersonal, Ärzte |
| Teilnehmerzahl: |
max. 20 |
| Termin: |
Samstag, 24.4.;
10.00 - 17.00 Uhr |
| Kosten: |
100 € |
| Dozent: |
Dr. Felix Grützner,
Lebenstänzer, Choreograf,
Trainer,www.lebenstaenzer.de |
| Anmeldung: |
bis 9.4.2010 |
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Qualifizierungskurs für
Pflegende:
Palliative Care
inklusive Fernlehrgang “pain nurse”
Palliative Care (Palliativpflege) ist ein ganzheitliches Betreuungskonzept
für Patienten, die sich im fortgeschrittenen Stadium einer
unheilbaren, progredienten Erkrankung mit einer begrenzten Lebenserwartung
befinden. Ziel ist es, die Lebensqualität dieser Patienten
in ihrer letzten Lebensphase zu verbessern bzw. möglichst langfristig
zu erhalten. Ziel der Weiterbildung ist das Erlernen oder die Wiederbelebung
einer inneren Haltung gegenüber dem sterbenden Menschen als
Partner, dessen Autonomie es zu wahren und zu stützen gilt,
zusammen mit seinen Angehörigen und Freunden. Sie entspricht
den Anforderungen an die Qualifikation von beruflichem Pflegepersonal
im Hospizbereich (Rahmenvereinbarung über stationäre und
ambulante Hospizversorgung im Sinne des § 39 a SGB V). Detailinformationen
sowie Bewerbungsmodalitäten können unter www.cekib.de
eingesehen oder in der Hospiz-Akademie angefordert werden.
| Nummer: |
PCP 15 |
| Zielgruppe: |
examiniertes Pflegepersonal |
| Teilnehmerzahl: |
max. 20 |
| Termin: |
26.4. - 30.4., 12.7. - 14.7.,17./ 18.9. oder 24./ 25.9.
(Präsenztage “pain nurse”)
8.11. - 12.11. und 21.3. - 25.3.2011 |
| Kosten: |
1.650 € inkl."pain nurse" |
| Dozent: |
Judith Berthold M.A.,
Diakon Stefan Meyer |
| Anmeldung: |
bis 26.3.2010 |
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Nonverbale Kommunikation
Wenn Menschen nicht verbal kommunizieren, spricht
der Körper allein. Er ist niemals stumm und teilt auch dann
mit den Signalen der Selbstversunkenheit oder der Abschirmung mit,
dass zur Zeit z.B. Kontakte unerwünscht sind. Der Eindruck,
den die Körpersprache macht, ist oft sehr
mächtig und Worte haben es schwer, ihn manchmal zu beschreiben.
Auch Schwerstkranke, Sterbende und Angehörige reden nonverbal.
Aber wie reagiert man auf solche Zeichen, was ist zu beachten und
wie sind Signale zu verstehen? Dieser Abendkurs möchte Hilfestellungen
geben, in das Thema einzusteigen.
| Nummer: |
S 27 |
| Zielgruppe: |
Pflegekräfte aus dem stationären Bereich und Hospizbegleiter |
| Teilnehmerzahl: |
max. 15 |
| Termin: |
Mittwoch,
19.5.;19.00 - 22.00 Uhr |
| Kosten: |
15 € |
| Dozent: |
Diakon Dirk Münch,
Pflegedienstleitung Klinikum Nürnberg,
1. Vorsitzender Hospiz-Team Nürnberg e.V. |
| Anmeldung: |
bis 10.5.2010 |
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"Vom Warum zum Wozu
und Wie"
Systemisches und lösungsorientiertesArbeiten
Das Seminar bietet eine Einführung in die Grundlagen
des Systemischen Ansatzes und einen Transfer in die jeweiligen Arbeitsfelder
der Teilnehmer. Gleichzeitig möchte dieser Transfer fördern
und fordern, eigene Rollen und Einstellungen zu reflektieren sowie
die Lust zum "Verändern" wecken! Ausgehend und Bezug
nehmend auf die Praxissituation der Teilnehmer werden daher die
wesentlichen Grundannahmen des systemischen Arbeitens vorgestellt
und systemische Methodenausprobiert. Dies sollte die kommunikativen
Kompetenzen erweitern.
Seminarinhalte:
- Grundwissen Systemtheorie
- Systemische und lösungsorientierte Methoden
- Arbeiten mit der "inneren Landschaft", Teamlandschaft…
- Muster und Kreisläufe entdecken/ unterbrechen
- Konfliktlösung aus systemischer Sicht: lösungsorientiert
statt problemfixiert
- Entscheidungsprozesse gestalten und begleiten
- Team- und Gruppenprozesse gestalten und begleiten
| Nummer: |
S 28 |
| Zielgruppe: |
Koordinierungskräfte, Pflegepersonal, Hospizbegleiter |
| Teilnehmerzahl: |
max. 15 |
| Termin: |
Mittwoch, 9.6. und Donerstag, 10.6.;
jeweils 9.30 - 17.00 Uhr |
| Kosten: |
150 € inkl. Kursmaterial und Mittagessen |
| Dozent: |
Doris Berthold,
Dipl.-Soz.päd. (FH),
Supervisorin DGSv |
| Anmeldung: |
bis 26.5.2010 |
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Palliative Care für Fortgeschrittene
Palliative Care für Kinder und ambulante Kinderhospizarbeit
Die pädiatrische Palliativpflege beschäftigt
sich mit Kindern und Jugendlichen, die von einer potenziell tödlichen
Krankheit betroffen sind, bei der eine Heilung möglich, aber
unwahrscheinlich scheint. Eine pädiatrische Palliativversorgung
kann mehrere Jahre dauern und ist sowohl für den klinischen
als auch für den ambulanten Versorgungsbereich sicherzustellen.
Zur Versorgung gehören die Therapie belastender Symptome, die
Bereitstellung von Entlastungsangeboten und die medizinisch-pflegerische
sowie psychosoziale Betreuung bis zum Tod.
Das Seminar möchte allen, die sich mit pädiatrischer
Palliativpflege und den Inhalten der ambulanten Kinderhospizarbeit
auseinandersetzen wollen, einen Einblick geben in die:
- Einführung in pädiatrische Palliativpflege und ambulante
Kinderhospizarbeit
- Entwicklung von Kindern
- Was sind Familienbegleiter und was haben diese zu tun?
- Wo bleiben Kinder mit IHRER Trauer?
- Was kann man tun, wenn ein Kind an einer unheilbaren Krankheit
leidet?
| Nummer: |
S 31 |
| Zielgruppe: |
Pflegekräfte, Hospizbegleiter |
| Teilnehmerzahl: |
max. 20 |
| Termin: |
Mittwoch, 23.6.;
11.00 - 17.30 Uhr und
Donnerstag, 24.6.;
9.00 - 15.30 Uhr |
| Kosten: |
165 € inkl. Mittagessen |
| Dozent: |
Gabriele Seidel,
Kinderkrankenschwester,
Fachschwesterfür Anästhesie und Intensivmedizin,
Kursleiterin für Palliative-Care-Kurse |
| Anmeldung: |
bis 8.6.2010 |
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Kraft durch Stärkung innerer
Ressourcen
Um im Hospiz- und Palliativbereich effektiv und zufriedenstellend
arbeiten zu können, benötigt man in erster Linie eine
wertschätzende und achtsame Haltung sich selbst gegenüber.
Gerade im Umgang mit kranken und sterbenden Menschen ist es wichtig,
die eigenen inneren Grenzen und Muster immer wieder zu überprüfen
und neu zu definieren. Das Seminar bietet hierzu die Möglichkeit.
Anhand von Methoden aus der systemischen Therapie werden Grenzen
erspürt, eigene Stärken und Ressourcen (wieder) entdeckt
und aktiviert. Hierzu dient die Betrachtung der eigenen Biografie
und konkreter aktueller Situationen. Wer die respektvolle und lösungsorientierte
Haltung des “Systemischen Ansatzes” selbst erspürt
und erlebt hat, kann sie nach außen transportieren und sie
sich in der eigenen Arbeit zunutze machen.
| Nummer: |
S 34 |
| Zielgruppe: |
Hospizbegleiter, Palliative-Care-Fachpersonal, Interessierte |
| Teilnehmerzahl: |
max. 14 |
| Termin: |
Samstag, 3.7.;
9.30 - 16.00 Uhr |
| Kosten: |
80 € inkl. Mittagessen |
| Dozent: |
Bettina Blachetta,
Dipl.-Soz.päd., systemische Therapeutin |
| Anmeldung: |
bis 21.6.2010 |
anmelden
Bedeutung der Salutogenese in der
Palliativpflege
Der Schwerpunkt des Seminars liegt auf der Bedeutung
eines ressourcenorientierten Umgangs mit schwerkranken, alten und
sterbenden Menschen und ihren Angehörigen. Wie kann die Geschichte
des ganzen Menschen von Anfang an aktiv mit einbezogen werden? Von
welchen Orientierungen lässt man sich in der palliativen Betreuung
leiten: von pathologischer oder mehr salutogenetischer Orientierung?
Ziel des Seminars ist die gemeinsame Erarbeitung von Ansätzen,
wie Betroffenen/Angehörigen Möglichkeiten vorgestellt
werden, ihre Situation besser zu verstehen, individuell damit umzugehen
und die je eigene Bedeutung zumessen zu können. Dabei setzen
sich die Teilnehmer mit ganzheitlichen Elementen von Palliative
Care und dem Salutogenesekonzept am Beispiel des Kohärenzkonzepts
auseinander. Die eigene berufliche Praxis kann reflektiert und salutogenetische
Ansätze entwickelt werden für die Betreuung und Begleitung.
| Nummer: |
S 36 |
| Zielgruppe: |
Pflegepersonal |
| Teilnehmerzahl: |
max. 26 |
| Termin: |
Donnerstag, 26.8.;
13.00 - 19.00 Uhr und
Freitag, 27.8.;
9.30 - 16.30 Uhr |
| Kosten: |
200 € inkl. Kursmaterial und Mittagessen am Freitag |
| Dozent: |
Cornelia Knipping,
Master of Advanced Studies (MAS) in Palliative Care,
Dipl.-Pflegefachfrau,Lehrerin für Gesundheitsberufe,
Herausgeberin des Lehrbuchs “Palliative Care”,
freiberuflich tätig im eigenen Pallium-Atelier
www.pallium-atelier.com
|
| Anmeldung: |
bis 9.8.2010 |
anmelden
Qualifizierungskurs für
Pflegende:
Palliative Care
Palliative Care (Palliativpflege) ist ein ganzheitliches
Betreuungskonzept für Patienten, die sich im fortgeschrittenen
Stadium einer unheilbaren, progredienten Erkrankung mit einer begrenzten
Lebenserwartung befinden. Ziel ist es, die Lebensqualität dieser
Patienten in ihrer letzten Lebensphase zu verbessern bzw. möglichst
langfristig zu erhalten. Ziel der Weiterbildung ist das Erler-nen
oder die Wiederbelebung einer inneren Haltung gegenüber dem
sterbenden Menschen als Partner, dessen Autonomie es zu wahren und
zu stützen gilt, zusammen mit seinen Angehörigen und Freunden.
Sie entspricht den Anforderungen an die Qualifikation von beruflichem
Pflegepersonal im Hospizbereich (Rahmenvereinbarung über stationäre
und ambulante Hospizversorgung im Sinne des § 39 a SGB V).
Detailinformationen sowie Bewerbungsmodalitäten können
in der Hospiz-Akademie angefordert werden.
| Nummer: |
PCP 16 |
| Zielgruppe: |
examiniertes Pflegepersonal |
| Teilnehmerzahl: |
max. 20 |
| Termin: |
20.9. - 24.9.,
6.12. - 10.12.2010,
4.4. - 8.4. und
12.9. - 16.9.2011 |
| Kosten: |
1.550 € |
| Dozent: |
Diakon Stefan Meyer,
Kursleiter für Palliative-Care-Kurse
Helga Beyerlein,
Stationsleitung PalliativstationKlinikum Nürnberg |
| Anmeldung: |
bis 1.9.2010 |
anmelden
Palliative Care für Fortgeschrittene
“Im Schlaf sterben” - ein Kriterium für “gutes”
Sterben?
Die palliative Sedierung wird in palliativen Einrichtungen
seit vielen Jahren praktiziert und erst nach reflektierten Gesprächen
mit allen Beteiligten eingesetzt. Im ambulanten Bereich wird häufig
noch sehr zögerlich damit umgegangen. Der erste Teil des Seminars
beschäftigt sich mit der Klärung von Begrifflichkeiten,
dem praktischen Vorgehen, Entscheidungskaskaden und der wichtigen
Dokumentation. Wie wird palliative Sedierung im praktischen Alltag
umgesetzt? Aus wessen Sicht wird in der Entscheidung argumentiert?
Wer kontrolliert Vorgehensweisen? Wie geht man persönlich damit
um, was be- und entlastet? Im zweiten Teil folgen ethische Fallbesprechungen.
Auch hier erfolgt zunächst die Klärung von Begrifflichkeiten.
Es schließt sich die Vorstellung von zwei Modellen (Erich
Loewy und Marianne Rabe) an, die dann in Kleingruppen praktisch
geübt werden. Das Seminar schließt im Sinne einer wertschätzenden
Kommunikation mit Gedanken zur Selbstpflege.
| Nummer: |
S 44 |
| Zielgruppe: |
Pflegepersonal, Ärzte und andere Berufsgruppen mit Ausbildung
in Palliative Care |
| Teilnehmerzahl: |
max. 16 |
| Termin: |
Donnerstag, 28.10.;
9.00 - 16.00 Uhr |
| Kosten: |
90 € |
| Dozent: |
Manuela Straub,
Krankenschwester,
Trainerin Palliative Care,
Case Managerin
Diakon Stefan Meyer,
Trainer für Palliative-Care-Kurse
|
| Anmeldung: |
bis 13.10.2010 |
anmelden
Der Atem: unser Lebensfluss
Das Atemseminar in einer Gruppe fördert einerseits
die höhere Selbstwahrnehmung, andererseits die sensible Begegnung
mitanderen. Der Atem bildet dabei die Brücke. Hospizbegleiter
und/oder Pflegende können sich im Seminar den Atem als besondere
Form der Kommunikation mit dem kranken oder alten Menschen gegenüber
erschließen. Nach einem hinführendenTeil, der zur Wahrnehmung
des eigenen Atemrhythmus dient und für das Atemgeschehen sensibilisiert,
geht es um Möglichkeiten der palliativen Atembehandlungen,
um Spannungszustände zu erleichtern und Ängste zu lindern.
Methodisch wechseln Anleitungen, Erläuterungen mit Körperarbeit
und Partnerübungen sowie Partner- und Rundgespräche ab.
Zum Kursmaterial gehört eine Mappe mit Basisinformationen und
Anleitungen.
| Nummer: |
S 46 |
| Zielgruppe: |
Hospizbegleiter und Pflegepersonal aus allen Bereichen |
| Teilnehmerzahl: |
max. 14 |
| Termin: |
Samstag, 6.11.;
9.00 - 16.00 Uhr |
| Kosten: |
90 € inkl. Kursmaterial und Mittagessen |
| Leitung: |
Susanne Pflieger-Alsheimer,
Dipl.-Atempädagogin,
Fachkraft Palliative Care |
| Anmeldung: |
bis 25.10.2010 |
anmelden
Palliative Care bei nichtonkologischen
palliativen Patienten
Palliative Care wurde anfangs immer nur für onkologische
Krankheitsbilder verstanden. In diesem Seminar werden internistische
und neurologische Krankheitsbilder (wie z.B. Herzinsuffizienz, COPD,
ALS, MS und Parkinson) betrachtet. Sie haben zwar unterschiedliche
Funktionseinschränkungen, gemeinsam ist ihnen jedoch die infauste
Prognose bei einem oft jahrelangen Krankheitsweg. Gemeinsam wird
herausgearbeitet, was Palliative Care bei diesen Krankheitsbildern
bedeutet: umfassende Wahrnehmung, vorausschauendes Handeln und die
Berücksichtigung ethischer Aspekte als Ansatz zur Verbesserung
der Lebensqualität.
| Nummer: |
S 48 |
| Zielgruppe: |
Pflegepersonal, Hospizbegleiter |
| Teilnehmerzahl: |
max. 15 |
| Termin: |
Dienstag, 16.11.;
9.00 - 16.30 Uhr |
| Kosten: |
85 € inkl. Kursmaterial und Mittagessen |
| Leitung: |
Gerlinde Heckel,
Hospiz- und Fachkraft für Palliative Care,
Dozentin für Themen zu Palliative Care,
Trainerin für Kurse “Palliative Care” |
| Anmeldung: |
bis 3.11.2010 |
anmelden
“Schwierige” Angehörige
verstehend begleiten
Angehörige/Zugehörige sind wichtige Impulsgeber
und Unterstützer bei der Betreuung von kranken Menschen. Ihre
Anwesenheit gehört zum Alltag in der Pflege und Versorgung.
Aber was ist, wenn sie so viel Raum einnehmen, dass der Betroffene
nicht mehr zu Wort kommt? Wenn sie ihre Ängste und ihre Verantwortung
gegenüber dem Behandlungsteam in Misstrauen und Vorwürfen
äußern? Wenn sie nicht verstehen können, dass sich
ihr Lebensplan ändert und dafür Schuldige gefunden werden
müssen? Das Seminar zeigt Wege für den professionellen
Umgang mit Angehörigen/Zugehörigen in Ausnahmesituationen
und Möglichkeiten für das Team, damit sicherer umzugehen.
Schwerpunkte:
- Erkennen der Rollen von Angehörigen/Zugehörigen
- sicherer Umgang mit deren Problemen und Gefühlen
- eigene Positionen erfassen und einnehmen
- Haltungen erarbeiten und im Team integrieren
| Nummer: |
S 50 |
| Zielgruppe: |
Pflegepersonal, Ärzte, Hospizmitarbeiter, Interessierte |
| Teilnehmerzahl: |
max. 20 |
| Termin: |
Montag, 22.11.;
9.00 - 17.00 Uhr |
| Kosten: |
85 € inkl. Kursmaterial und Mittagessen |
| Leitung: |
Ilka Jope
Krankenschwester,
Palliative-Care-Fachkraft,
freiberufliche Dozentin |
| Anmeldung: |
bis 8.11.2010 |
anmelden
Palliative Care für Fortgeschrittene
Salutogenese an Fallbeispielen
Durch die gemeinsame Bearbeitung und Reflexion unterschiedlicher
Fallbeispiele soll vorhandenes Palliative-Care-Fachwissen aufgefrischt,
ergänzt und vertieft werden. Nach einer Einführung in
das Konzept der Salutogenese von Antonovsky wird der Zugang zu den
Fallbeispielen ein ganzheitlicher und salutogenetischer sein. Mit
diesem Ansatz können Zugänge zur Situation der Betroffenen
erschlossen und (Be)Handlungsansätze erarbeitet werden. Methodisch
wechseln Kurzpräsentationen mit Kasuistiken und Arbeit in Kleingruppen.
| Nummer: |
S 52 |
| Zielgruppe: |
Pflegepersonal, Ärzte und andere Berufsgruppen mit Weiterbildung
in Palliative Care |
| Teilnehmerzahl: |
max. 20 |
| Termin: |
Donnerstag, 25.11.;
14.00 - 18.00 Uhr und
Freitag, 26.11.;
9.00 - 16.00 Uhr |
| Kosten: |
150 € inkl. Kursmaterial und Mittagessen am Freitag |
| Leitung: |
Ulrike Schmid,
Krankenschwester,
Trainerin für Palliative Care |
| Anmeldung: |
bis 10.11.2010 |
anmelden
Kommunikation und Umgang mit Angehörigen
fremder Kulturen
Die Zusammenarbeit mit den Familienangehörigen
eines Patienten gehört für Pflegende zum beruflichen Handwerkszeug.
Dies gilt umso mehr bei der Sterbebegleitung. Diese Kommunikation
gestaltet sich bei ausländischen Patienten jedoch nicht immer
einfach: Wie kommt es, dass Gespräche meist nur mit dem Ehemann
der Patientin möglich sind? Warum wollen die Söhne ihren
Vater unbedingt noch nach Hause in die Türkei bringen? Wie
kann man mit den Angehörigen über religiöse Bedürfnisse
des Betroffenen sprechen? Das Seminar möchte für solche
Situationen die soziale Kompetenz stärken und konkrete Hilfe
anbieten.
| Nummer: |
S 53 |
| Zielgruppe: |
Pflegekräfte aus dem ambulanten und stationären
Bereich, Hospizbegleiter |
| Teilnehmerzahl: |
max. 16 |
| Termin: |
Mittwoch, 1.12.;
16.00 - 19.30 Uhr und
Donnerstag, 2.12.;
9.30 - 17.00 Uhr |
| Kosten: |
140 € inkl. Kursmaterial und Mittagessen am Donnerstag |
| Leitung: |
Dr. Gaby Voigt,
Soziologin, Erwachsenenbildnerin,
interkulturelle Bildungsarbeit mit Migranten |
| Anmeldung: |
bis 10.11.2010 |
anmelden
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