Seminare

Seminare 2010

Teilnahmebedingungen

Palliative Care für Pflegende

Informationen zu Qualifizierungskursen nach § 39 a SGB V

Direkt-Links zu den Seminaren:


Kinästhetik in der Praxis

Ein Tag zur Auffrischung erworbener Kenntnisse, zum Erinnern des Gelernten und zum Erfahrungsaustausch des angewandten Wissens in der Praxis. Hergestellt wird der Bezug des kinästhetischen Arbeitens im Rahmen des Internationalen Expertenstandards zur Dekubitusprophylaxe. Durch eigene Praxisbeispiele werden die Konzepte der Kinästhetik erlebbar. Bitte bequeme Kleidung tragen und extra Socken mitbringen.

Nummer: S 11
Zielgruppe: Pflegepersonal mit einem 3-Tage-Grundkurs “Kinästhetik”
Teilnehmerzahl: max. 12
Termin: Mittwoch, 10.2.;
9.00 – 17.00 Uhr
Kosten: 70 € inkl. Mittagessen
Kursleitung:

Irka Holst,
Krankenschwester, Dozentin für Pflegeberufe und Kinästhetik-Trainerin

Anmeldung: bis 1.2.2010

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Nachtwache -Angst, Atemnot, Unruhe

Die Nacht hat ihre eigenen Gesetze. Für viele Patienten ist sie ein Zeitraum, vor dem sie sich fürchten. Ängste, Belastungen und ungeklärte Fragen bauen sich verstärkter auf, plötzliche physische und psychische Krisen bekommen ihre besondere Dramatik. Die Pflegekraft im Nachtdienst hat bestimmte Aufgaben und Verantwortung - doch wie geht es ihr selbst? Welche Entlastung und Unterstützung ist möglich? Im Seminar wird die besondere Situation der Nachtpflege bedacht, es werden belastende Symptome der Patienten benannt und versucht, über Behandlungs- und Handlungsmöglichkeiten wieder Raum zu schaffen für die Nachtruhe.

Nummer: S 15
Zielgruppe: Pflegekräfte aus dem ambulanten und stationären Bereich
Teilnehmerzahl: max. 16
Termin: Montag, 1.3.;
9.00 - 16.30 Uhr
Kosten: 85 € inkl. Kursmaterial und Mittagessen
Kursleitung:

Gerlinde Heckel,
Hospiz- und Fachkraft für Palliative Care,
Dozentin für Themen zu Palliative Care,
Trainerin für Kurse “Palliative Care”

Anmeldung: bis 17.2.2010

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Rituale im palliativen und hospizlichen Versorgungsalltag

Rituale helfen, Schwellen- und Krisensituationen zu bewältigen.Entscheidend für ein Ritual ist, wie es vollzogen wird; wenigerentscheidend, was gemacht wird. Der Umgang mit Ritualen impalliativen und hospizlichen Versorgungsalltag schafft wertvolleHilfen, um wechselhafte Ereignisse verkraften zu können. In derBegleitung Sterbender und der Versorgung Verstorbener sindRituale für die Reflexion und Trauer wichtig. Das Seminar richtetsich an Menschen, die Erfahrungsaustausch und Wissen zum kre-ativen Umgang mit Ritualen suchen.

Schwerpunkte:

  • Rituale kennen und kreativ gestalten
  • Funktion von Ritualen
  • Rituale als fester Bestandteil im Versorgungsalltag
  • Abschiedsrituale
Nummer: A 18
Zielgruppe: Pflegepersonal, Ärzte, Hospizbegleiter, Interessierte
Teilnehmerzahl: max. 16
Termin: Mittwoch, 10.3.;
9.30 - 17.00 Uhr
Kosten: 85 € inkl. Kursmaterial und Mittagessen
Dozent:

Ilka Jope,
Krankenschwester,
Palliative-Care-Fachkraft,
freiberufliche Dozentin

Anmeldung: bis 1.3.2010

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Die letzen Wochen, Tage, Stunden... - Präfinalphase, Finalphase und Exitus aus pflegerischer Sicht

“Man weiß erst, wenn sie gewesen, wann sie waren...”

Oft sind es körperliche Veränderungen und hinweisende Symptome, die den nahenden Tod zeigen. Ein Aspekt des Seminars ist, diese zu erkennen, um dem Sterbenden seinen Raum geben und adäquate Begleitung anbieten zu können. Was ist zu tun, was besser zu lassen? Ein weiterer Aspekt des Seminars ist die Eigenreflexion: sich als Mensch und Pflegekraft mit persönlichen Erfahrungen und Gefühlen wahrzunehmen.

Nummer: A 19
Zielgruppe: Pflegekräfte aus dem ambulanten und stationären Bereich
Teilnehmerzahl: max. 16
Termin: Mittwoch, 19.4.;
9.00 - 16.30 Uhr
Kosten: 85 € inkl. Kursmaterial und Mittagessen
Dozent:

Gerlinde Heckel,
Hospiz- und Fachkraft für Palliative Care,
Dozentin für Themen zu Palliative Care,
Trainerin für Kurse “Palliative Care”

Anmeldung: bis 7.4.2010

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Validation nach Naomi Feil

Validierend arbeiten heißt, sich in die Erlebnis- und Sichtweise eines verwirrten Menschen einzufühlen; zu versuchen, ihn zuverstehen. Nicht die eigene Realität ist gefragt, sondern die de rverwirrten Person. Über die Beziehungsebene ist der Zugang zum verwirrten Menschen möglich. Schwerpunkt und Voraussetzung hierfür ist die wertschätzende Grundhaltung. Das Seminar führt in die “Validation nach Naomi Feil” ein. Kurzreferate wechseln mit Arbeiten in Kleingruppen. Gern können Erfahrungen aus der Praxis bzw. eigene Erlebnisse eingebracht werden.

Nummer: S 20
Zielgruppe: Pflegepersonal
Teilnehmerzahl: max. 20
Termin: Dienstag, 20.4.;
9.00 – 16.00 Uhr
Kosten: 70 € inkl. Mittagessen
Dozent:

Irka Holst,
Krankenschwester,
Dozentin für Pflegeberufe und
Trainerin für Validation

Anmeldung: bis 12.4.2010

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Professionelle Kommunikation in Beratung und Begleitung

Die professionelle Handhabung von Kommunikation hat für jeden Begleitungs- und Beratungsprozess Schlüsselfunktion. Das Gegenüber aufmerksam wahrnehmen, “innere Landkarten” erkennen und behutsam nutzen, Gesprächsprozesse effektiv aufbauen und steuern, mit Einwänden und Blockierungen umgehen- dieses und anderes sind wesentliche Elemente zum Gesprächserfolg für Berater und Beratene. Professionelle Kommunikation heißt dabei, an der Alltagskompetenz und gezielt erworbenem Basiswissen anzusetzen und weitere Modelle, Methoden und Techniken zu erfahren und für sich nutzbar zu machen. Dabei kommen Elemente aus Supervision, Coaching und anderen Beratungsverfahren zum Einsatz, auch eigene Gesprächssituationen können eingebracht werden.

Nummer: S 21
Zielgruppe: Interessierte, Hospizbegleiter, Pflegepersonal
Teilnehmerzahl: max. 12
Termin: Donnerstag, 22.4.;
13.00 – 19.00 Uhr und
Freitag, 23.4.;
9.00 - 14.00 Uhr
Kosten: 160 €
Dozent:

Dieter Rösner,
Coach, Trainer und Organisationsentwickler,
Ausbilder von Coaches und Beratern,
CONTRAIN GmbH Feucht

Anmeldung: bis 7.4.2010

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“Wortlose Botschaften” - Körpersprache und Bewegung in der Hospizarbeit und Palliativmedizin

Besondere Lebenssituationen finden immer auch einen körperlichen Ausdruck. Bewusst oder unbewusst “spricht” der Körper von seiner gegenwärtigen Verfassung. Im Seminar wird mit Atem- und Körperübungen sowie Improvisationen zu Alltagssituationen die Aufmerksamkeit auf den körperlichen Ausdruck gelenkt. Mitarbeiter aus Hospizarbeit, Palliativeinrichtungen und der Trauerbegleitung erhalten wichtige Hinweise zur Ausdrucksfähigkeit des Körpers. Gesten, Mimik und Körperhaltung des Gegenübers können einen Eindruck von seinem gegenwärtigen Befinden geben. Das gilt für Gäste und Patienten ebenso wie für Kollegen. Körpersprache übermittelt dem Gegenüber wichtige Informationen jenseits der Worte. Schlüsselbegriffe sind hier Nähe - Distanz, Loslassen - Festhalten u.a. Nicht vergessen werden darf auch der Blick auf sich selbst. Über die Körperarbeit kann ein neuer Zugang zur eigenen inneren Verfassung erlangt werden, zu verdeckten Gefühlen oder nicht aufgearbeiteten Erfahrungen. Neben nachhaltigen praktischen Übungen erläutert ein Theorieteil Möglichkeiten und Grenzen von Bewegung in der Hospiz-, Palliativ- und Trauerarbeit.

Nummer: S 22
Zielgruppe: Hospizbegleiter, Trauerbegleiter, Pflegepersonal, Ärzte
Teilnehmerzahl: max. 20
Termin: Samstag, 24.4.;
10.00 - 17.00 Uhr
Kosten: 100 €
Dozent:

Dr. Felix Grützner,
Lebenstänzer, Choreograf,
Trainer,www.lebenstaenzer.de

Anmeldung: bis 9.4.2010

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Qualifizierungskurs für Pflegende:
Palliative Care
inklusive Fernlehrgang “pain nurse”

Palliative Care (Palliativpflege) ist ein ganzheitliches Betreuungskonzept für Patienten, die sich im fortgeschrittenen Stadium einer unheilbaren, progredienten Erkrankung mit einer begrenzten Lebenserwartung befinden. Ziel ist es, die Lebensqualität dieser Patienten in ihrer letzten Lebensphase zu verbessern bzw. möglichst langfristig zu erhalten. Ziel der Weiterbildung ist das Erlernen oder die Wiederbelebung einer inneren Haltung gegenüber dem sterbenden Menschen als Partner, dessen Autonomie es zu wahren und zu stützen gilt, zusammen mit seinen Angehörigen und Freunden. Sie entspricht den Anforderungen an die Qualifikation von beruflichem Pflegepersonal im Hospizbereich (Rahmenvereinbarung über stationäre und ambulante Hospizversorgung im Sinne des § 39 a SGB V). Detailinformationen sowie Bewerbungsmodalitäten können unter www.cekib.de eingesehen oder in der Hospiz-Akademie angefordert werden.

Nummer: PCP 15
Zielgruppe: examiniertes Pflegepersonal
Teilnehmerzahl: max. 20
Termin: 26.4. - 30.4., 12.7. - 14.7.,17./ 18.9. oder 24./ 25.9.
(Präsenztage “pain nurse”)
8.11. - 12.11. und 21.3. - 25.3.2011
Kosten: 1.650 € inkl."pain nurse"
Dozent:

Judith Berthold M.A.,
Diakon Stefan Meyer

Anmeldung: bis 26.3.2010

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Nonverbale Kommunikation

Wenn Menschen nicht verbal kommunizieren, spricht der Körper allein. Er ist niemals stumm und teilt auch dann mit den Signalen der Selbstversunkenheit oder der Abschirmung mit, dass zur Zeit z.B. Kontakte unerwünscht sind. Der Eindruck, den die Körpersprache macht, ist oft sehr mächtig und Worte haben es schwer, ihn manchmal zu beschreiben. Auch Schwerstkranke, Sterbende und Angehörige reden nonverbal. Aber wie reagiert man auf solche Zeichen, was ist zu beachten und wie sind Signale zu verstehen? Dieser Abendkurs möchte Hilfestellungen geben, in das Thema einzusteigen.

Nummer: S 27
Zielgruppe: Pflegekräfte aus dem stationären Bereich und Hospizbegleiter
Teilnehmerzahl: max. 15
Termin: Mittwoch,
19.5.;19.00 - 22.00 Uhr
Kosten: 15 €
Dozent:

Diakon Dirk Münch,
Pflegedienstleitung Klinikum Nürnberg,
1. Vorsitzender Hospiz-Team Nürnberg e.V.

Anmeldung: bis 10.5.2010

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"Vom Warum zum Wozu und Wie"
Systemisches und lösungsorientiertesArbeiten

Das Seminar bietet eine Einführung in die Grundlagen des Systemischen Ansatzes und einen Transfer in die jeweiligen Arbeitsfelder der Teilnehmer. Gleichzeitig möchte dieser Transfer fördern und fordern, eigene Rollen und Einstellungen zu reflektieren sowie die Lust zum "Verändern" wecken! Ausgehend und Bezug nehmend auf die Praxissituation der Teilnehmer werden daher die wesentlichen Grundannahmen des systemischen Arbeitens vorgestellt und systemische Methodenausprobiert. Dies sollte die kommunikativen Kompetenzen erweitern.

Seminarinhalte:

  • Grundwissen Systemtheorie
  • Systemische und lösungsorientierte Methoden
  • Arbeiten mit der "inneren Landschaft", Teamlandschaft…
  • Muster und Kreisläufe entdecken/ unterbrechen
  • Konfliktlösung aus systemischer Sicht: lösungsorientiert statt problemfixiert
  • Entscheidungsprozesse gestalten und begleiten
  • Team- und Gruppenprozesse gestalten und begleiten
Nummer: S 28
Zielgruppe: Koordinierungskräfte, Pflegepersonal, Hospizbegleiter
Teilnehmerzahl: max. 15
Termin: Mittwoch, 9.6. und Donerstag, 10.6.;
jeweils 9.30 - 17.00 Uhr
Kosten: 150 € inkl. Kursmaterial und Mittagessen
Dozent:

Doris Berthold,
Dipl.-Soz.päd. (FH),
Supervisorin DGSv

Anmeldung: bis 26.5.2010

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Palliative Care für Fortgeschrittene
Palliative Care für Kinder und ambulante Kinderhospizarbeit

Die pädiatrische Palliativpflege beschäftigt sich mit Kindern und Jugendlichen, die von einer potenziell tödlichen Krankheit betroffen sind, bei der eine Heilung möglich, aber unwahrscheinlich scheint. Eine pädiatrische Palliativversorgung kann mehrere Jahre dauern und ist sowohl für den klinischen als auch für den ambulanten Versorgungsbereich sicherzustellen. Zur Versorgung gehören die Therapie belastender Symptome, die Bereitstellung von Entlastungsangeboten und die medizinisch-pflegerische sowie psychosoziale Betreuung bis zum Tod.

Das Seminar möchte allen, die sich mit pädiatrischer Palliativpflege und den Inhalten der ambulanten Kinderhospizarbeit auseinandersetzen wollen, einen Einblick geben in die:

  • Einführung in pädiatrische Palliativpflege und ambulante Kinderhospizarbeit
  • Entwicklung von Kindern
  • Was sind Familienbegleiter und was haben diese zu tun?
  • Wo bleiben Kinder mit IHRER Trauer?
  • Was kann man tun, wenn ein Kind an einer unheilbaren Krankheit leidet?
Nummer: S 31
Zielgruppe: Pflegekräfte, Hospizbegleiter
Teilnehmerzahl: max. 20
Termin: Mittwoch, 23.6.;
11.00 - 17.30 Uhr und
Donnerstag, 24.6.;
9.00 - 15.30 Uhr
Kosten: 165 € inkl. Mittagessen
Dozent:

Gabriele Seidel,
Kinderkrankenschwester,
Fachschwesterfür Anästhesie und Intensivmedizin,
Kursleiterin für Palliative-Care-Kurse

Anmeldung: bis 8.6.2010

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Kraft durch Stärkung innerer Ressourcen

Um im Hospiz- und Palliativbereich effektiv und zufriedenstellend arbeiten zu können, benötigt man in erster Linie eine wertschätzende und achtsame Haltung sich selbst gegenüber. Gerade im Umgang mit kranken und sterbenden Menschen ist es wichtig, die eigenen inneren Grenzen und Muster immer wieder zu überprüfen und neu zu definieren. Das Seminar bietet hierzu die Möglichkeit. Anhand von Methoden aus der systemischen Therapie werden Grenzen erspürt, eigene Stärken und Ressourcen (wieder) entdeckt und aktiviert. Hierzu dient die Betrachtung der eigenen Biografie und konkreter aktueller Situationen. Wer die respektvolle und lösungsorientierte Haltung des “Systemischen Ansatzes” selbst erspürt und erlebt hat, kann sie nach außen transportieren und sie sich in der eigenen Arbeit zunutze machen.

Nummer: S 34
Zielgruppe: Hospizbegleiter, Palliative-Care-Fachpersonal, Interessierte
Teilnehmerzahl: max. 14
Termin: Samstag, 3.7.;
9.30 - 16.00 Uhr
Kosten: 80 € inkl. Mittagessen
Dozent:

Bettina Blachetta,
Dipl.-Soz.päd., systemische Therapeutin

Anmeldung: bis 21.6.2010

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Bedeutung der Salutogenese in der Palliativpflege

Der Schwerpunkt des Seminars liegt auf der Bedeutung eines ressourcenorientierten Umgangs mit schwerkranken, alten und sterbenden Menschen und ihren Angehörigen. Wie kann die Geschichte des ganzen Menschen von Anfang an aktiv mit einbezogen werden? Von welchen Orientierungen lässt man sich in der palliativen Betreuung leiten: von pathologischer oder mehr salutogenetischer Orientierung? Ziel des Seminars ist die gemeinsame Erarbeitung von Ansätzen, wie Betroffenen/Angehörigen Möglichkeiten vorgestellt werden, ihre Situation besser zu verstehen, individuell damit umzugehen und die je eigene Bedeutung zumessen zu können. Dabei setzen sich die Teilnehmer mit ganzheitlichen Elementen von Palliative Care und dem Salutogenesekonzept am Beispiel des Kohärenzkonzepts auseinander. Die eigene berufliche Praxis kann reflektiert und salutogenetische Ansätze entwickelt werden für die Betreuung und Begleitung.

Nummer: S 36
Zielgruppe: Pflegepersonal
Teilnehmerzahl: max. 26
Termin: Donnerstag, 26.8.;
13.00 - 19.00 Uhr und
Freitag, 27.8.;
9.30 - 16.30 Uhr
Kosten: 200 € inkl. Kursmaterial und Mittagessen am Freitag
Dozent:

Cornelia Knipping,
Master of Advanced Studies (MAS) in Palliative Care,
Dipl.-Pflegefachfrau,Lehrerin für Gesundheitsberufe,
Herausgeberin des Lehrbuchs “Palliative Care”,
freiberuflich tätig im eigenen Pallium-Atelier
www.pallium-atelier.com

Anmeldung: bis 9.8.2010

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Qualifizierungskurs für Pflegende:
Palliative Care

Palliative Care (Palliativpflege) ist ein ganzheitliches Betreuungskonzept für Patienten, die sich im fortgeschrittenen Stadium einer unheilbaren, progredienten Erkrankung mit einer begrenzten Lebenserwartung befinden. Ziel ist es, die Lebensqualität dieser Patienten in ihrer letzten Lebensphase zu verbessern bzw. möglichst langfristig zu erhalten. Ziel der Weiterbildung ist das Erler-nen oder die Wiederbelebung einer inneren Haltung gegenüber dem sterbenden Menschen als Partner, dessen Autonomie es zu wahren und zu stützen gilt, zusammen mit seinen Angehörigen und Freunden. Sie entspricht den Anforderungen an die Qualifikation von beruflichem Pflegepersonal im Hospizbereich (Rahmenvereinbarung über stationäre und ambulante Hospizversorgung im Sinne des § 39 a SGB V). Detailinformationen sowie Bewerbungsmodalitäten können in der Hospiz-Akademie angefordert werden.

Nummer: PCP 16
Zielgruppe: examiniertes Pflegepersonal
Teilnehmerzahl: max. 20
Termin: 20.9. - 24.9.,
6.12. - 10.12.2010,
4.4. - 8.4. und
12.9. - 16.9.2011
Kosten: 1.550 €
Dozent:

Diakon Stefan Meyer,
Kursleiter für Palliative-Care-Kurse

Helga Beyerlein,
Stationsleitung PalliativstationKlinikum Nürnberg

Anmeldung: bis 1.9.2010

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Palliative Care für Fortgeschrittene
“Im Schlaf sterben” - ein Kriterium für “gutes” Sterben?

Die palliative Sedierung wird in palliativen Einrichtungen seit vielen Jahren praktiziert und erst nach reflektierten Gesprächen mit allen Beteiligten eingesetzt. Im ambulanten Bereich wird häufig noch sehr zögerlich damit umgegangen. Der erste Teil des Seminars beschäftigt sich mit der Klärung von Begrifflichkeiten, dem praktischen Vorgehen, Entscheidungskaskaden und der wichtigen Dokumentation. Wie wird palliative Sedierung im praktischen Alltag umgesetzt? Aus wessen Sicht wird in der Entscheidung argumentiert? Wer kontrolliert Vorgehensweisen? Wie geht man persönlich damit um, was be- und entlastet? Im zweiten Teil folgen ethische Fallbesprechungen. Auch hier erfolgt zunächst die Klärung von Begrifflichkeiten. Es schließt sich die Vorstellung von zwei Modellen (Erich Loewy und Marianne Rabe) an, die dann in Kleingruppen praktisch geübt werden. Das Seminar schließt im Sinne einer wertschätzenden Kommunikation mit Gedanken zur Selbstpflege.

Nummer: S 44
Zielgruppe: Pflegepersonal, Ärzte und andere Berufsgruppen mit Ausbildung in Palliative Care
Teilnehmerzahl: max. 16
Termin: Donnerstag, 28.10.;
9.00 - 16.00 Uhr
Kosten: 90 €
Dozent:

Manuela Straub,
Krankenschwester,
Trainerin Palliative Care,
Case Managerin

Diakon Stefan Meyer,
Trainer für Palliative-Care-Kurse

Anmeldung: bis 13.10.2010

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Der Atem: unser Lebensfluss

Das Atemseminar in einer Gruppe fördert einerseits die höhere Selbstwahrnehmung, andererseits die sensible Begegnung mitanderen. Der Atem bildet dabei die Brücke. Hospizbegleiter und/oder Pflegende können sich im Seminar den Atem als besondere Form der Kommunikation mit dem kranken oder alten Menschen gegenüber erschließen. Nach einem hinführendenTeil, der zur Wahrnehmung des eigenen Atemrhythmus dient und für das Atemgeschehen sensibilisiert, geht es um Möglichkeiten der palliativen Atembehandlungen, um Spannungszustände zu erleichtern und Ängste zu lindern. Methodisch wechseln Anleitungen, Erläuterungen mit Körperarbeit und Partnerübungen sowie Partner- und Rundgespräche ab. Zum Kursmaterial gehört eine Mappe mit Basisinformationen und Anleitungen.

 

Nummer: S 46
Zielgruppe: Hospizbegleiter und Pflegepersonal aus allen Bereichen
Teilnehmerzahl: max. 14
Termin: Samstag, 6.11.;
9.00 - 16.00 Uhr
Kosten: 90 € inkl. Kursmaterial und Mittagessen
Leitung:

Susanne Pflieger-Alsheimer,
Dipl.-Atempädagogin,
Fachkraft Palliative Care

Anmeldung: bis 25.10.2010

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Palliative Care bei nichtonkologischen palliativen Patienten

Palliative Care wurde anfangs immer nur für onkologische Krankheitsbilder verstanden. In diesem Seminar werden internistische und neurologische Krankheitsbilder (wie z.B. Herzinsuffizienz, COPD, ALS, MS und Parkinson) betrachtet. Sie haben zwar unterschiedliche Funktionseinschränkungen, gemeinsam ist ihnen jedoch die infauste Prognose bei einem oft jahrelangen Krankheitsweg. Gemeinsam wird herausgearbeitet, was Palliative Care bei diesen Krankheitsbildern bedeutet: umfassende Wahrnehmung, vorausschauendes Handeln und die Berücksichtigung ethischer Aspekte als Ansatz zur Verbesserung der Lebensqualität.

 

Nummer: S 48
Zielgruppe: Pflegepersonal, Hospizbegleiter
Teilnehmerzahl: max. 15
Termin: Dienstag, 16.11.;
9.00 - 16.30 Uhr
Kosten: 85 € inkl. Kursmaterial und Mittagessen
Leitung:

Gerlinde Heckel,
Hospiz- und Fachkraft für Palliative Care,
Dozentin für Themen zu Palliative Care,
Trainerin für Kurse “Palliative Care”

Anmeldung: bis 3.11.2010

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“Schwierige” Angehörige verstehend begleiten

Angehörige/Zugehörige sind wichtige Impulsgeber und Unterstützer bei der Betreuung von kranken Menschen. Ihre Anwesenheit gehört zum Alltag in der Pflege und Versorgung. Aber was ist, wenn sie so viel Raum einnehmen, dass der Betroffene nicht mehr zu Wort kommt? Wenn sie ihre Ängste und ihre Verantwortung gegenüber dem Behandlungsteam in Misstrauen und Vorwürfen äußern? Wenn sie nicht verstehen können, dass sich ihr Lebensplan ändert und dafür Schuldige gefunden werden müssen? Das Seminar zeigt Wege für den professionellen Umgang mit Angehörigen/Zugehörigen in Ausnahmesituationen und Möglichkeiten für das Team, damit sicherer umzugehen.

Schwerpunkte:

  • Erkennen der Rollen von Angehörigen/Zugehörigen
  • sicherer Umgang mit deren Problemen und Gefühlen
  • eigene Positionen erfassen und einnehmen
  • Haltungen erarbeiten und im Team integrieren

 

Nummer: S 50
Zielgruppe: Pflegepersonal, Ärzte, Hospizmitarbeiter, Interessierte
Teilnehmerzahl: max. 20
Termin: Montag, 22.11.;
9.00 - 17.00 Uhr
Kosten: 85 € inkl. Kursmaterial und Mittagessen
Leitung:

Ilka Jope
Krankenschwester,
Palliative-Care-Fachkraft,
freiberufliche Dozentin

Anmeldung: bis 8.11.2010

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Palliative Care für Fortgeschrittene
Salutogenese an Fallbeispielen

Durch die gemeinsame Bearbeitung und Reflexion unterschiedlicher Fallbeispiele soll vorhandenes Palliative-Care-Fachwissen aufgefrischt, ergänzt und vertieft werden. Nach einer Einführung in das Konzept der Salutogenese von Antonovsky wird der Zugang zu den Fallbeispielen ein ganzheitlicher und salutogenetischer sein. Mit diesem Ansatz können Zugänge zur Situation der Betroffenen erschlossen und (Be)Handlungsansätze erarbeitet werden. Methodisch wechseln Kurzpräsentationen mit Kasuistiken und Arbeit in Kleingruppen.

 

Nummer: S 52
Zielgruppe: Pflegepersonal, Ärzte und andere Berufsgruppen mit Weiterbildung in Palliative Care
Teilnehmerzahl: max. 20
Termin: Donnerstag, 25.11.;
14.00 - 18.00 Uhr und
Freitag, 26.11.;
9.00 - 16.00 Uhr
Kosten: 150 € inkl. Kursmaterial und Mittagessen am Freitag
Leitung:

Ulrike Schmid,
Krankenschwester,
Trainerin für Palliative Care

Anmeldung: bis 10.11.2010

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Kommunikation und Umgang mit Angehörigen fremder Kulturen

Die Zusammenarbeit mit den Familienangehörigen eines Patienten gehört für Pflegende zum beruflichen Handwerkszeug. Dies gilt umso mehr bei der Sterbebegleitung. Diese Kommunikation gestaltet sich bei ausländischen Patienten jedoch nicht immer einfach: Wie kommt es, dass Gespräche meist nur mit dem Ehemann der Patientin möglich sind? Warum wollen die Söhne ihren Vater unbedingt noch nach Hause in die Türkei bringen? Wie kann man mit den Angehörigen über religiöse Bedürfnisse des Betroffenen sprechen? Das Seminar möchte für solche Situationen die soziale Kompetenz stärken und konkrete Hilfe anbieten.

 

Nummer: S 53
Zielgruppe: Pflegekräfte aus dem ambulanten und stationären Bereich, Hospizbegleiter
Teilnehmerzahl: max. 16
Termin:

Mittwoch, 1.12.;
16.00 - 19.30 Uhr und
Donnerstag, 2.12.;
9.30 - 17.00 Uhr

Kosten: 140 € inkl. Kursmaterial und Mittagessen am Donnerstag
Leitung:

Dr. Gaby Voigt,
Soziologin, Erwachsenenbildnerin,
interkulturelle Bildungsarbeit mit Migranten

Anmeldung: bis 10.11.2010

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