Seminare

Seminare 2010

Angebote für Trauerberater

“Wortlose Botschaften” - Körpersprache und Bewegung in der Hospizarbeit und Palliativmedizin

Besondere Lebenssituationen finden immer auch einen körperlichen Ausdruck. Bewusst oder unbewusst “spricht” der Körper von seiner gegenwärtigen Verfassung. Im Seminar wird mit Atem- und Körperübungen sowie Improvisationen zu Alltagssituationen die Aufmerksamkeit auf den körperlichen Ausdruck gelenkt. Mitarbeiter aus Hospizarbeit, Palliativeinrichtungen und der Trauerbegleitung erhalten wichtige Hinweise zur Ausdrucksfähigkeit des Körpers. Gesten, Mimik und Körperhaltung des Gegenübers können einen Eindruck von seinem gegenwärtigen Befinden geben. Das gilt für Gäste und Patienten ebenso wie für Kollegen. Körpersprache übermittelt dem Gegenüber wichtige Informationen jenseits der Worte. Schlüsselbegriffe sind hier Nähe - Distanz, Loslassen - Festhalten u.a. Nicht vergessen werden darf auch der Blick auf sich selbst. Über die Körperarbeit kann ein neuer Zugang zur eigenen inneren Verfassung erlangt werden, zu verdeckten Gefühlen oder nicht aufgearbeiteten Erfahrungen. Neben nachhaltigen praktischen Übungen erläutert ein Theorieteil Möglichkeiten und Grenzen von Bewegung in der Hospiz-, Palliativ- und Trauerarbeit.

Nummer: S 22
Zielgruppe: Hospizbegleiter, Trauerbegleiter, Pflegepersonal, Ärzte
Teilnehmerzahl: max. 20
Termin: Samstag, 24.4.;
10.00 - 17.00 Uhr
Kosten: 100 €
Dozent:

Dr. Felix Grützner,
Lebenstänzer, Choreograf,
Trainer,www.lebenstaenzer.de

Anmeldung: bis 9.4.2010

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Trauer-Koordinatorentreffen 2010

“... im Notfall”

Wo bekomme ich Hilfe, wenn der Trauernde mehr Hilfe braucht, als ich ihm als Trauerbegleiter bieten kann? Wie funktioniert eigentlich Krisenintervention? Zwei Fachleute informieren und ermöglichen das Gespräch über ein wichtiges Thema, denn oft wird schnell deutlich: da braucht jemand mehr als ein Trauergespräch. Außerdem bietet diese Veranstaltung allen Anbietern der Region eine Möglichkeit, sich kennenzulernen und sich über die persönlichen Erfahrungen in der Trauerbegleitung auszutauschen.

Nummer: RTB-A 25
Zielgruppe: Trauerbegleiter der Region Nürnberg
Teilnehmerzahl: max. 15
Termin: Freitag, 30.4.;
18.00 – 21.00 Uhr
Kosten: 10 €
Dozent:

Walter Lupp,
Trauerintensivberater

Anmeldung: bis 19.4.2010

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Begegnungstage für Hospizbegleiter

“Die großen Flüsse brauchen die kleinen Wässer.”
Albert Schweitzer

So funktioniert Hospizarbeit!
Ehrenamtliche Helfer und Begleiter an der Basis ermöglichen es, ein Netz an Betreuung, Beratung und Begleitung von Schwerstkranken, deren Familienangehörigen und/oder Trauernden anzubieten. Viele kleine Bäche, kleine Flüsse sind es, die zusammen den Strom ergeben - den Strom der Hospizbewegung.

Bevor die kleinen Bäche und Flüsse versiegen, müssen auch sie “bewässert”, gepflegt werden. Idealerweise geschieht das in schönster Natur - Sulzbürg ist hierfür der richtige Ort. Dieses Wochenende ist für alle aktiven Begleiter aus der Hospiz-, Palliativ- und Trauerarbeit gedacht - zum Begegnen, Entspannen und “Wiederbefüllen der Wasservorräte”...

Nummer: S 29
Zielgruppe: aktive Hospiz-, Palliativ- und Trauerbegleiter verschiedener Einrichtungen/Vereine
Teilnehmerzahl: max. 12
Termin: Freitag, 11.6. bis Sonntag, 13.6.;
Beginn am Freitag 16.00 Uhr
Ort: Familienerholungs- und Tagungsstätte Sulzbürg/Oberpfalz
Kosten: 180 €inkl. Übernachtung undVollverpflegung
Dozent:

Heide Schwab,
Diakon Dirk Münch,
Diakon Stefan Meyer

Anmeldung: bis 26.5.2010

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Angebote zum Thema Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht

Das Thema Patientenverfügung wird schon länger kontrovers öffentlich diskutiert. Im Juni 2009 wurde nach sechsjähriger Debatte die gesetzliche Grundlage im Bundestag beschlossen. Bürger, und vor allem auch kranke Menschen sowie deren Angehörige suchen seit langem Rat und Unterstützung in Hospiz- und Palliativeinrichtungen für die Erstellung ihrer Verfügungen. Um eine angemessene und kompetente Beratungskultur zu entwickeln, förderte die Bayerische Stiftung Hospiz eine Initiative des Bayerischen Hospizverbands, Beraterschulungen an den Akademien anzubieten. Aus diesen Kursen hat sich ein Netzwerk gebildet, welches sich jährlich über die aktuellen Entwicklungen zu dem Themenkreis austauscht.

Da sich die Fragen Gesunder, die eine Verfügung erstellen möchten, deutlich von den Fragen (unheilbar) kranker Menschen unterscheidet, bieten die Akademien - abgestimmt auf den fachlichen Hintergrund der Berater - spezifische Schulungen an.

 


Akademie für Hospizarbeit und Palliativmedizin Nürnberg gGmbH

Beratertreffen zur Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht (Nr. B-59)

Mit diesem Treffen bieten wir ehrenamtlichen Beratern aus Hospizvereinen sowie Fachkräften aus Medizin, Pflege und psychosozialen Arbeitsfeldern, die eine entsprechende Schulung absolviert haben, eine Möglichkeit des Austauschs und der Fortbildung. Am 16. Oktober 2010 informieren Referenten aus den Bereichen Medizin und Recht über den jeweils neuesten Stand. Danach bieten Gesprächsgruppen ausführlich Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch.

Für Rückfragen kontaktieren Sie uns bitte!
info@hospizakademie-nuernberg.de


Akademie für Palliativmedizin, Palliativpflege und Hospizarbeit Würzburg

Patientenverfügung im Dialog
Beraterschulung für hauptamtliche Mitarbeiter im Gesundheitswesen

Die Themen Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht beschäftigen viele Menschen. Inzwischen haben bis zu 20 % aller Krankenhauspatienten eine Patientenverfügung und jeder dritte Bundesbürger erwägt, eine solche Verfügung abzuschließen. Dabei suchen sie vielfach Rat und Hilfe bei Ärzten, Pflegekräften, Mitarbeitern in sozialen Beratungsstellen.
Die Veranstaltung richtet sich an Personen, die beruflich bei der Abfassung einer Patientenverfügung oder Vorsorgevollmacht um Rat gefragt werden,die selbst Beratungen durchführen (wollen) oder im Alltag mit der Umsetzung von Patientenverfügungen konfrontiert sind. Im Seminar werden die rechtlichen Grundlagen vorsorgender Verfügungen und die folgenden Themen besprochen:

  • zielgruppenorientierte Beratung zu Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht, Alternativen zur Vorsorgeplanung bei schwerer Krankheit
  • Beratungsinhalte, häufige Fragen
  • Beratungsablauf und Gesprächsführung, praktische Übungen typischer Gesprächsverläufe
  • Hilfen für die Umsetzung von Patientenverfügungen und Vorsorgevollmacht

Das Seminar lebt von der Mitarbeit der Teilnehmenden. Eigene Fallbeispiele sind willkommen.

Zielgruppe: Ärzte, Pflegekräfte, Sozialarbeiter
Teilnehmerzahl: max. 16
Termin:

Freitag, 26.2.2010;
14.00 - 20.15 Uhr und
Samstag, 27.2.2010;
9.00 - 15.30 Uhr

Kosten: 130 € inkl. Mittagessen und Pausengetränke
Tagungsort: Akademie für Palliativmedizin, Palliativpflege und Hospizarbeit Würzburg
Juliuspromenade 19
97070 Würzburg
Telefon 0931 3932281
Fax 0931 3932282
palliativakademie@juliusspital.de
www.palliativakademie.de
Leitung:

Dr. med. Birgitt van Oorschot,
Interdisziplinäres Zentrum Palliativmedizin,Universitätsklinikum Würzburg

Ulrich Rothenbucher,
Rechtsanwalt, Würzburg



Christophorus Akademie München

Palliative Care für Fortgeschrittene
Patienten mit und ohne Verfügung - Konflikte und Herausforderungen im Alltag

In der palliativen Versorgung spielt die Achtung vor dem, was Betroffene sich wünschen, eine entscheidende Rolle. Selbstbestimmung ist ein hoher medizinethischer Leitwert, welcher nicht selten in Konflikt mit dem Willen von Angehörigen oder fachlichen Diensten gerät. Sie als Ärzte, Pflegekräfte oder psychosoziale Fachkräfte beraten Patienten, Angehörige und Fachkräfte zum Umgang mit vorhandenen Patientenverfügungen. Sie unterstützen bei der Erstellung von Verfügungen in konkreten Krankheitssituationen. Sie bereiten Not- und Sterbesituationen vor, sei es im häuslichen Bereich,in stationären Pflegeeinrichtungen oder in Kliniken. In der Beratung stellen sich viele Fragen:

  • Wie ist eine schriftliche oder mündliche Patientenverfügung einzuschätzen?
  • Welche Verbindlichkeit kann sie nach der neuen Gesetzeslage beanspruchen?
  • Welches Gewicht hat die medizinische Indikation?
  • Wie kann man Erklärungen des Patienten dokumentieren und im Betreuungsnetz verankern, sodass sie tatsächlich wirksam werden?
  • Wie können Patientenverfügung und Notfallplanung kombiniert werden?
  • Wie können schwierige Problemsituationen konstruktiv angegangen werden?

In diesem Seminar für Fortgeschrittene sollen darüber hinaus Aspekte der Stellvertreter-Entscheidungen (rechtliche Betreuer bzw. Bevollmächtigte) und die Einbeziehung der Angehörigen behandelt werden. Wichtige Grundlagen der beiden Tage bilden die je eigenen Erfahrungen, die in Fallbesprechungen aufgegriffen werden. Auf den aktuellen politischen wie rechtlichen Stand wird eingegangen.

Weitere Informationen finden Sie im Programm der Christophorus Akademie München www.izp-muenchen.de.

Termin:

27.4. bis 28.4.2010

Leitung:

Sepp Raischl,
Hans Steil,
Dr. med. Susanne Vogel



Hospiz-Akademie Bamberg

Patientenverfügung - Beraterschulung

Inhalte:

Immer häufiger wird zum Thema Patientenverfügung neben einer allgemeinen und speziellen Information auch eine sehr persönliche Beratung gewünscht. Diese schwierige Thematik braucht "Fachleute".

Themenschwerpunkte:

  • Selbstbestimmung am Lebensende
  • Grundsätze ethischer Entscheidungsfindung und ärztlichen Handelns bei Schwerkranken und Sterbenden
  • Klärung juristischer und medizinischer Begriffe
  • rechtliche Situation am Lebensende
  • Aufbau und Betrieb einer Beratungsstelle
  • das Beratungsgespräch in verschiedenen Situationen

Arbeitsweg:

  • Überblick- und Impulsreferate
  • interaktives Lernen in Gruppendiskussionen, Rollenspielen und Kleingruppenarbeit mit Übungen an Beratungsfallbeispielen
  • angeleitete Selbstreflexion und Wahrnehmungsübungen

Ziele:

  • Sachkompetenz erwerben und dabei die eigenen Wissensgrenzen und Einstellungen kennen und respektieren lernen
  • Beratungsgespräche qualifiziert führen und (mit-)gestalten können
  • eine eigene Patientenverfügung erstellen können

nähere Informationen finden Sie über den Internetauftrittder Hospiz-Akademie Bamberg

Zielgruppe:

als künftige Berater ausgewählte Hospizvereinsmitglieder

Termin:

23.9. bis 26.9.2010



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